VisionKunst

Albright 2018

In Heilsbronn der Kunst begegnen. Staunen, nachdenken und miteinander ins Gespräch kommen.

Dieser Gedanke ist Teil einer sog. Testimonialkampagne der Stadt Heilsbronn. Im Juni 2019 wird er verbunden mit einem Foto, an vielen Stellen zu sehen sein.

Die Evang.-Luth. Kirche in Bayern erlebt gerade einen Prozess, der dazu dienen soll einzusparen und Angebote zu konzentrieren: Profil und Konzentration (PUK). Auf www.bayern-evangelisch.de heißt es: "Wir laden Sie ein, mit uns zu suchen und zu finden: neue Ideen und bewährte Traditionen, geistliche Schätze und mutige Aufbrüche, Möglichkeiten von Kooperation und Vernetzung, Impulse für Kirche und Gemeinde in heutiger Zeit" 6.06.2018 ELKB

Auf dem Hintergrund hatten wir schon vor einem Jahr die Idee von einem „KunstRaum“ besonderer Art im ehemaligen Infirmitorium (Krankenhaus der Mönche) eingebracht. Ins gemeinsame Gespräch sind alle potentiellen Beteiligten leider nie gekommen. Nicht verwunderlich, dass dieses Gebäude inzwischen verkauft wurde. Die Stadt Heilsbronn hat auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet. Seitens der Evang.-Luth. Kirche in Bayern war auch keine Zustimmung zu der Idee zu finden.

Der Versuch, Heilsbronn und die landeskirchliche Kunstarbeit an diesem speziellen Ort zu beleben ist gescheitert, die Ideen nicht. Vielleicht entsteht dennoch etwas daraus, woran wir im Moment noch gar nicht denken? Wir geben nicht auf, an Stiftungsideen zu arbeiten und ich bedanke mich ganz herzlich bei all denen, die dazu ihr Interesse bekundet haben und teilweise schon Mittel zugesagt hatten.

Im neuen Jahr geht unsere Ausstellungsarbeit weiter und für die Jahre danach haben wir Vorhaben besprochen. Thomas Röthel wird in diesem Jahr Arbeiten für die Stadt Heilsbronn im Stadtrat vorstellen, die dann umgehend verwirklicht werden können. Ich freue mich auf all diese Möglichkeiten und lade ein, sich an unserer Arbeit nicht nur zu erfreuen, sondern sich auch zu beteiligen. Dafür eine Form zu finden, das wollen wir 2019 voranbringen.

So wünschen wir jetzt allen eine erfüllte Adventszeit, zu der hin wir uns ja gerade in einem „Zwischenraum“ befinden. Kräfte sammeln, bündeln und neu ausrichten. Aufgeben: (noch) nicht :-)! Denn wo der Wind des Wandels weht, bauen einige Mauern, andere Windmühlen (von meinem Großvater).

Gerhard Spangler

Unsere Ideen...